Kategorie: geantwortet
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„Das einzig Lustige ist die Schadenfreude“
„Rouladen“: Die neue Therapie-Satire des Kabarett-Duos Grissemann und Stachel In ihrem neuen Programm stehen die beiden Kabarettisten ohne die gewohnten Partner auf der Bühne. Ein Gespräch über Psychoanalyse, Alkoholismus und den Aufstieg der Rechten MATTHIAS DUSINI, LINA PAULITSCH FALTER:WOCHE 40/2024 VOM 01.10.2024 Der Partnertausch findet im Rabenhof statt. Christoph Grissemann macht seit 2007 mit Dirk Stermann die ORF-Sendung „Willkommen Österreich“. Robert Stachel wiederum bildet mit Peter Hörmanseder das Duo Maschek. Nun entwickelten Grissemann und Stachel die Show „Rouladen“, die am 9. Oktober Premiere feiert. Die beiden treten in der Therapiesatire als Verwandlungskünstler auf, die wahlweise in die Rolle von Therapeuten…
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„Ich bin ein Bargeldhasser“
Interview zum Thema Geld (Trend, 2021) TREND: Was ärgert Sie am aktuellen Wirtschaftssystem?Robert Stachel: Dass es schreiend ungerecht ist. Und nicht nur die Armen und Schwachen benachteiligt, sondern auch die Braven und Vorsichtigen. Beides gilt sowohl für Staaten als auch für Individuen. Aber solange wir unseren Treibstoff und unsere Waren aus Ländern beziehen, die auf Umweltschutz und Menschenrechte nichts halten, kann sich nichts ändern. Ein Protestlied, das sich natürlich auch gegen mich selbst richtet. Was haben Sie von zu Hause aus im Umgang mit Geld mitbekommen? Und was geben sie diesbezüglich Ihren Kindern weiter?Zwei Lehrergehälter, vier Kinder: Geschwommen wurde bei…
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„Leute haben keine Lust“ – noe.ORF.at
Die Coronavirus-Krise trifft den Kunst- und Kulturbetrieb besonders hart. Auch bei der Kabarettgruppe maschek hagelte es bereits dutzende Absagen. „Man merkt, dass die Leute keine Lust haben“, sagt maschek-Mitglied Robert Stachel zur aktuellen Lage. Quelle: Kultur in der Krise: „Leute haben keine Lust“ – noe.ORF.at TV-Beitrag
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Ganz offen gesagt: #8 Lebensretter Satire
Ich durfte mich letzte Woche mit Julia Ortner und Fleisch-Macher Markus Huber über den Wahlkampf in der (bzw. als) Satire unterhalten. Und Ganz offen gesagt: Letztlich waren wir wohl mehr am Thema Wahlkampf dran als am Thema Satire. Und bei meiner naiven Wahlprognose am Schluss war der Wunsch Vater des Gedankens. #8 Lebensretter Satire – mit Robert Stachel und Markus Huber Wie kann man diesen Wahlkampf ohne Witz ertragen? Wenig Substanz, viel Theater um irgendwelche, „Geheimpapiere“, Urlaube oder Mäuerchen vor dem Bundeskanzleramt: das ist der Nationalratswahlkampf 2017 bisher. Der Satiriker Robert Stachel und der Journalist Markus Huber diskutieren darüber, wie…
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„Es muss lustig sein“
Robert Stachel: Eben weil er keine faktische politische Macht ausübt, macht ihn das ja zu einer österreichischen Figur. Wir wählen alle sechs Jahre einen Fürsten oder Kaiser, zu dem wir aufschauen wollen. In den Umfragen läge derzeit Alexander Van der Bellen vorne, was ich sehr interessant finde, weil niemals ein Grüner Bundeskanzler werden könnte. Aber dass der gute alte Professor Van der Bellen mit seiner Bärenhaftigkeit als Bundespräsident gehandelt wird, das ist sehr österreichisch. Das ist typisch für dieses Land. Der Professor, zu dem schauen wir auf, dem hören wir gerne zu, der tut uns nicht weh. Aber er soll…
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„Lieber einen Freund verlieren als eine Pointe auslassen“ (WOZ)
Von der Realität überholtSeit 2012 ist auch die Kabarettgruppe Maschek ein fixer Bestandteil der Sendung. Peter Hörmanseder und Robert Stachel verfolgen schweigend am Rand der Bühne vor ihrem Laptop das Geschehen bis zu ihrem Auftritt. Ihr Konzept ist so schlicht wie genial: Sie drehen den Menschen wortwörtlich die Worte im Mund um, indem sie Nachrichtenbeiträge, Ansprachen von PolitikerInnen oder Reportagen mit ihrem eigenen Text synchronisieren.
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„Wir legen dem Lugner ernste Worte in den Mund“
Die Realität holt die Satire ein. Das klingt zwar einerseits ein wenig nach Floskel, andererseits muss man sich nur Leute anschauen, die es in die Politik drängt – wie etwa Donald Trump , Richard Lugner oder Frank Stronach. Die glauben ja mitunter, dass es allein ein rebellischer Akt ist, wenn man sich anders als klassische Politiker verhält, was ich persönlich ja nur bedingt lustig finde. Die maschek-Maxime: Wenn man sich über Politiker nicht mehr lustig machen kann, dann muss man sich über sie ernst machen. In „Fake! In Wahrheit falsch!“ legen wir dem Lugner ernste Worte in den Mund. Die…
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„Andreas Gabalier ist die kulturelle Speerspitze des Rechtspopulismus“
Andreas Gabalier ist die kulturelle Speerspitze des Rechtspopulismus. Er wird als solche aber nicht wahrgenommmen und darf in der ARD und im ORF ein Millionenpublikum bespaßen. Er ist der Wegbereiter des Strachismus. Vor diesem Kulturbegriff fürchte ich mich, er hat aber mittlerweile eine Mehrheit. Quelle: „Weil derb ist ja gut“ – Vorarlberger Nachrichten | VN.AT
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„Bei Faymann“ nicht im ORF – derStandard.at › Etat
Freude bei ATV Denn anders als im Vorjahr hätte diesmal nicht der ORF für die Aufzeichnung verantwortlich gezeichnet, vielmehr „haben wir die Aufzeichnung mit einem eigenen Team durchgeführt und verkaufen nun die Lizenz für diese TV-Version, die auch auf DVD ausgewertet wird“, sagte Stachel. „Wir wollten, dass der Schnitt von uns kommt.“ Der ORF habe die Lizenz nicht gewollt, ATV dafür „freudenstrahlend gekauft“. Was man beim Privatsender bestätigt: „Wir haben uns sehr darüber gefreut“ , sagte Sendersprecherin Alexandra Damms. (APA) Quelle: „Bei Faymann“ nicht im ORF: „Nicht ins Programm gepasst“ – TV – derStandard.at › Etat