Autor: Robert Stachel

  • all the drug addicts

    Gerade am Nebentisch, zwei junge Frauen zu einem etwas verlorenen gleichaltrigen Touristen: „You go to Donaukanal, it’s a really cool place where all the drug addicts meet.“ (Hach, die gute alte Großstadtangeberei der neu eingetroffenen Wiener Studenten.)

  • Geschafft: Komparse bei Haneke!

    Michael Haneke – Liebe zum Kino Filmporträt Österreich / Frankreich 2013, WDR Fernsehen. Regie: Yves Montmayeur   In „Michael Haneke – Liebe zum Kino“ kommt der Filmemacher selbst zu Wort, ebenso die Schauspieler Jean-Louis Trintignant und Emmanuelle Riva („Liebe“), Isabelle Huppert („Die Klavierspielerin“), Juliette Binoche („Code: unbekannt“) und Béatrice Dalle („Wolfzeit“). Mit Filmausschnitten und Hintergrundmaterial von den Dreharbeiten dieser und anderer Filme bietet der Dokumentarfilm einen spannenden Einblick in die Arbeit des Regisseurs. Haneke selbst erläutert seine Schauspielerführung, er sprich über Wahrheit und Gewalt im Film, den Einfluss von Träumen und Musik auf sein Werk, vor allem aber über seine…

  • Open Source oder Gummistiefel

    Als ich im Frühjahr 2005 am finnischen Aktivismus- und Kunstfestival Pixelache teilnahm, besuchte ich unter anderem ein von Nokia als Festivalsponsor gehostetes Panel. Eine Handvoll grauer Herren aus dem mittleren Management des damaligen haushohen Weltmarktführers für Mobiltelefone stellte die eigene Marke zur Diskussion. Alles solle offen gesagt werden, man sei bereit von der Szene zu lernen. Neben den erwartbaren Grundsatzdiskussionen, ob ein Konzern wie Nokia überhaupt Kunst und Diskurs sponsern und sich dafür gratis Knowledge-Transfer einkaufen dürfe, wurden eine Menge sinnvolle Vorschläge gemacht – im Ton nicht immer liebevoll, aber durchaus sehr konstruktiv: Nokia solle seine Geräte für alternative bzw. freie Betriebssysteme öffnen,…

  • Robert Kurzman

    Im Wienerischen ist dieser Name zurück drehbar: Robert Kurzman <=> Nam zruk trebor.    

  • Österreich darf nicht sitzen bleiben

    Ich habe das Bildungsvolksbegehren unterschrieben, obwohl Hannes Androsch hat bei der Präsentation ständig von „Alterskohorten“ gesprochen hat, wenn er „Schülergeneration“ sagen wollte.

  • „Bei Faymann“ nicht im ORF – derStandard.at › Etat

    Freude bei ATV Denn anders als im Vorjahr hätte diesmal nicht der ORF für die Aufzeichnung verantwortlich gezeichnet, vielmehr „haben wir die Aufzeichnung mit einem eigenen Team durchgeführt und verkaufen nun die Lizenz für diese TV-Version, die auch auf DVD ausgewertet wird“, sagte Stachel. „Wir wollten, dass der Schnitt von uns kommt.“ Der ORF habe die Lizenz nicht gewollt, ATV dafür „freudenstrahlend gekauft“. Was man beim Privatsender bestätigt: „Wir haben uns sehr darüber gefreut“ , sagte Sendersprecherin Alexandra Damms. (APA) Quelle: „Bei Faymann“ nicht im ORF: „Nicht ins Programm gepasst“ – TV – derStandard.at › Etat

  • „Ich glotz TV!“ (Kolik, 2008)

    Gastbeitrag für kolik film, Sonderheft 10, Oktober 2008 Robert Stachel – Extras, 30 Rock, Saxondale Nach den „Simpsons“ vor 20 Jahren gab es lange Zeit kaum eine Serie, die einen festen Platz in meinen Fernsehgewohnheiten eingenommen hat. Abgesehen vielleicht von „Futurama“ und „The Critic“, einer in Europa zu unrecht kaum wahrgenommenen Trickfilmserie aus den mittleren 90ern über Arbeit und Privatleben eines New Yorker Filmkritikers.

  • philosoccer

    philosoccervideo, coloursound, 3:40 min.,2008 voiceover: robert stachel(c) nives widauer Euro 08: Zidanes Kopfstoß in den Touristenbauch. Das Österreichische Kulturforum New York importiert die EM in die Staaten. („Die Presse“, 04. 06. 2008) „Zwei der Projekte sind auch in Wien zu erfahren, beide am Karlsplatz: Nives Widauers „Philosoccer“ (Robert Stachel von „maschek“ synchronisiert Fußballer beim Hymnensingen) läuft auf der Großbildleinwand der Kunsthalle vor/zwischen/nach den Matches; Deutschbauer beschimpft einen ab Sonntag vor der Technischen Universität. Die bösen Wörter fallen hier auf Österreichisch, Deutsch, Kroatisch, Polnisch aus den Lautsprechern.“

  • „MEGAPOLIS 2000 Plus – a Game by Robert Stachel“

    Textbeitrag aus dem Jahr 2007 für Sigrid Rosenbergers und Martin Wassermairs Buch „Generation Sexkoffer: Jugend in den 80er Jahren zwischen politischem Klimawandel, Freizeit-Industrie und Popkultur“ (erschienen im Löcker Verlag) Wir Kinder der 80er Jahre sind die letzte Generation, die noch mit mehrheitlich analogen Medien aufgewachsen ist. Schallplatten aus schwarzem Plastik waren in den 80ern der gängige Tonträger für Musik, und die hat man noch nicht kopiert, sondern auf magnetische Tonbänder überspielt. Niemand hat darunter gelitten, dass das genauso lange gedauert hat wie die Lieder eben lang sind, das Wort Echtzeit war daher auch noch genauso wenig gebräuchlich wie das Wort Achtfachspeed. Das Fernsehen…

  • Was mich bewegt (derStandard.at)

    Robert Stachel, ein Drittel von „Maschek“, borgt sich höchstens ein Auto. „Jede Verlockung, eines zu besitzen, endet damit, dass es in der Stadt ökonomisch dumm wäre.“ Echt gefährlich sei Radfahren nicht, aber „man ist permanent in der Defensive“. Ein Radfahrer lebt nach dem Motto „Der G’scheitere gibt nach“, obwohl Stachel einräumt, dass er, wäre er Autolenker, ihm selbst „als Radler auch nicht begegnen möchte. Lebensmüdigkeit, äh, Todesmut gehört schon dazu.“ Lob nach Zürich: „Da geht jeder, ohne zu schauen, auf die Straße, die Autos bleiben brav. Ich hätte dort bald jemanden überfahren“, gesteht der „Sonntagsfahrer“. Und: „Mein erstes Auto war…