Autor: Robert Stachel
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Fernsehen muss nichtfunktionieren dürfen
Beitrag für dem Schwerpunkt „TVTV“ im „Versorger“, der Zeitung der Linzer Stadtwerkstatt Fernsehen muss nichtfunktionieren dürfen In Wien soll in rund einem Jahr ein Offener Fernsehkanal senden. Vor mehr als 2 Jahren haben die Grünen im Wiener Gemeinderat die Absicht kundgetan, im Rahmen eines ausserkoalitionären Abkommens mit der SPÖ einen Offenen Fernsehkanal ermöglichen zu wollen. 2002 entstand eine Machbarkeitsstudie (unter Beteiligung des Autors), jetzt (Oktober 03) wurden konkrete Pläne zur Umsetzung und Finanzierung bekannt gegeben. Mit einer runden Million Euro pro Jahr wird das Projekt zu fast 100% von der Stadt gefördert, als Träger soll ein Verein aus „renommierten Persönlichkeiten…
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Become the Media (2003)
O-Ton-Feature von Johannes Ullmaier, Mainz, erschienen bei monochrom, 2003. mit einem Wortbeitrag von Robert Stachel im „Hörfeld“ (bei ca. 00:35):
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Elffriedebuch
Das ist ein Text zu einem Elffriedebuch. Dieses Elffriedebild besticht unter anderem durch einen relativ großen Punkt am Ellenbogen der linken Figur. Dieser Punkt ergibt für meine fantasielosen Augen keinen Sinn. Genauso wenig wie ein (verhältnismäßig) riesiges bordeauxrotes Objekt in einem der Bögen von meiner Ausgabe des Kinderbuches „Alle Jahre wieder saust der Presslufthammer nieder oder Die Veränderung der Landschaft“ von Jörg Müller, Frankfurt am Main 1973. Vielleicht war’s aber auch in „Hier fällt ein Haus, dort steht ein Kran und ewig droht der Baggerzahn oder Die Veränderung der Stadt.“ Auch Frankfurt, aber 1976. Eher war ’s der Presslufthammer. Gerne…
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Soho in Ottakring 2001
Robert Stachel hält eine Mausefalle, in der eine Plastikgabel steckt, und ein Plastikmesser, und steht dabei vor dem Bild „HOW WOULD WILDER DO IT?“ (Stickerei, 1996 von Stefanie Friedbacher nach einer Idee von Robert Stachel), im Ausstellungsraum Bersta bei „Soho in Ottakring„, 2001. (Foto: Elffriede)
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Plädoyer für das Letscherte
zur einleitung: letschert kommt von „latschen“ und wird bei duden (1990) mit „schlapp, matt, kraftlos, fade“ übersetzt, was in der gastronomie nicht uneingeschränkt gültigkeit hat.in zusammenarbeit von maschek und jg AT monochrom (bezeichnenderweise „das ende der nahrungskette“) entstand der vorschlag, die letschertheit von lebensmitteln mit der maßeinheit LÉTSCH zu messen, auf einer oben und unten geschlossenen skala. 0 letsch = knäckebrot, frisch bei ikea gekauft.5 letsch ~ wurstsemmerl mit gurkerl, ca. 3 tage im schulranzen belassen.10 letsch = nass gewordene soletti. der physiker findet vielleicht noch eine variante, das ganze genauer zu machen, also etwa: ein letsch ist die letschertheit,…
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Grenzfurthner & Stachel
GRENZFURTHNER & STACHEL™ ist eine eingetragene Männerfreundschaft so wie MUCKENSTRUNZ & BAMSCHABL, nur ist Grenzfurthner größer als Muckenstrunz und Stachel ist kleiner als Bamschabl. Sie machen Sachen. das VerortungsDJing „Motördiskurs“ zett-Be in der Wiener Bar Modern Rhiz. „Berhizelung“ sagt Grenzfurthner posthum dazu, und für diese Art von Schöpfungen liebt ihn Stachel genausosehr wie dafür, daß er den Ausdruck „Sager“ niemals unironisch verwenden würde, einen Abend für 2 Komödianten in „der Netbase“(Anm. 2018: leider nicht mehr online) Politisch sind GRENZFURTHNER & STACHEL™ wohl leicht zu durchschauen, und einen Zieher machen sie sowieso mit fast jedem, wenn gute Pressefotos dabei herausschauen. Wer wen überleben wird, steht…
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Autoretro – Robert Stolz Siedlung
1980 übersiedeln wir und ich erhalte einen neuen Spielplatz. Ich tausche den Hof in der Wohnhausanlage „Robert Stolz“ gegen eine herrliche Gestätte nahe des neubezogenen elterlichen Eigenhauses. Doch der unüberschaubare Abenteuerspielplatz muss bald einem Einkaufszentrum mit Parkgarage weichen. Daraufhin werde ich sauer und entdecke die Kapitalismuskritik. PS aus dem Jahr 2018: Die oben erwähnte Siedlung war vor kurzem Covermotiv eines „Schauplatz“ im ORF zum Thema „Leben am Minimum“.
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Autoretro – Elvis 1977
An meinem (dritter von rechts) fünften Geburtstag stirbt Elvis Presley. Ich erfahre davon jedoch erst in den 90er Jahren. Und denke noch Mitte der 80er, als in Wien das Musical „Elvis“ mit Hansi Dujmic in der Hauptrolle angekündigt wird, da käme der echte Presley aus den USA.
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„Das gehört eh nur zum Praterspielzeug“
(erschienen in „Uni aktuell“ im November 1995) Mit der Volksabstimmung 1979 haben sich die Österreicher gegen Atomkraftwerke entschieden. Dennoch gibt es drei Atomreaktoren in Österreich, einer steht im zweiten Wiener Bezirk. Nur wenige wissen, was in dem schmucklosen Gebäude am Donaukanal wirklich vorgeht. von Ulrich Salamun und Robert Stachel Am unteren Ende des Praters, erreichbar mit der U3 und einem kurzen Fußmarsch, wird die Idylle der Schrebergärten nur gestört durch ein Bauwerk, das außen der kleine Bruder der Stadthalle sein könnte. Ein mächtiger Block aus den 6Oer Jahren beherbergt eines der größten Universitätsinstitute – und eines der am wenigsten bekannten:…
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Neparkovat
Neparkovat (1995)Ein Prag-Film Im Februar und April 1995 hielten sich die vier Autoren dieses Films für insgesamt sechs Wochen in Prag auf. Mit den Klischees um die tschechische Hauptstadt vertraut, versuchte jeder auf seine Weise, neue, eigene Ansichten der Stadt zu entdecken. Die Videokamera wurde dabei durch vier andere Medien ergänzt: Super-8, Photographie, „Lomographie“ und Tonband. Aus diesem Projekt „Prager Bildersturz“ ergab sich eine Fülle von Bild- und Tonmaterial, zu viel für ein einzelnes Endprodukt. „Neparkovat“ kann daher nur ein Ausschnitt sein. Der Film erzählt die Geschichten von einigen Pragerinnen und Pragern, ihrem Leben und ihren Ansichten über ihre Stadt,…