Kategorie: Alles

  • Team Teichenberg

    Robert Stachel (2002 bis 2004) Robert hat Kommunikations- und Politikwissenschaft in Wien und Berlin studiert. Bei Orange 94.0 war er vom Sendestart weg mit einer eigenen Radiosendung („die maschek.sendung“) dabei, ab 2000 auch als freier Mitarbeiter für die Entwicklung der EU-geförderten IT-Projekte, aus denen 2002 Team Teichenberg hervorgegangen ist. Robert hat 2002 auch an der Konzeption eines Community TV Kanals in Wien mitgearbeitet, der 2005 auf Sendung gehen wird. Konzepte, Strukturen und Strategien für alternative Medien und anspruchsvolle Inhalte, verbunden mit einem neugierigen und spielerischen Zugang zu Innovationen in der Computer- und Technikwelt sind die zentralen Interessen für Roberts Arbeit bei…

  • Austro-Diminutiv

    AUSTRO- DIMINUTIV PROJECTO begonnen am 22. 10. 2003 von Stachel und Grenzfurthner das wort, das es nur im diminutiv gibt, gilt es hervorzuheben und zu finden, nicht den diminutiv selbst. hiebei ist es wichtig, auf den richtigen genus zu kommen. -erl (= öst. für -chen) ist ja immer neutral, das nichtdiminutierte wort könnte aber auch masc sein, nicht immer fem. bsp. „der trensbart“ ist richtig, die „trensbarte“ gibt es nicht. hier ist etymologiewissenschaftliches feingefühl gefragt, mitunter auch knallhartes wissen. fraglich ist, ob wir wörter gelten lassen sollten, die es in der nichtverkleinerten form gibt, die aber da etwas ganz anderes bedeuten. z.b. die pocke,…

  • Fernsehen muss nichtfunktionieren dürfen

    Beitrag für dem Schwerpunkt „TVTV“ im „Versorger“, der Zeitung der Linzer Stadtwerkstatt Fernsehen muss nichtfunktionieren dürfen In Wien soll in rund einem Jahr ein Offener Fernsehkanal senden. Vor mehr als 2 Jahren haben die Grünen im Wiener Gemeinderat die Absicht kundgetan, im Rahmen eines ausserkoalitionären Abkommens mit der SPÖ einen Offenen Fernsehkanal ermöglichen zu wollen. 2002 entstand eine Machbarkeitsstudie (unter Beteiligung des Autors), jetzt (Oktober 03) wurden konkrete Pläne zur Umsetzung und Finanzierung bekannt gegeben. Mit einer runden Million Euro pro Jahr wird das Projekt zu fast 100% von der Stadt gefördert, als Träger soll ein Verein aus „renommierten Persönlichkeiten…

  • Become the Media (2003)

    O-Ton-Feature von Johannes Ullmaier, Mainz, erschienen bei monochrom, 2003. mit einem Wortbeitrag von Robert Stachel im „Hörfeld“ (bei ca. 00:35):

  • Elffriedebuch

    Das ist ein Text zu einem Elffriedebuch. Dieses Elffriedebild besticht unter anderem durch einen relativ großen Punkt am Ellenbogen der linken Figur. Dieser Punkt ergibt für meine fantasielosen Augen keinen Sinn. Genauso wenig wie ein (verhältnismäßig) riesiges bordeauxrotes Objekt in einem der Bögen von meiner Ausgabe des Kinderbuches „Alle Jahre wieder saust der Presslufthammer nieder oder Die Veränderung der Landschaft“ von Jörg Müller, Frankfurt am Main 1973. Vielleicht war’s aber auch in „Hier fällt ein Haus, dort steht ein Kran und ewig droht der Baggerzahn oder Die Veränderung der Stadt.“ Auch Frankfurt, aber 1976. Eher war ’s der Presslufthammer. Gerne…

  • Soho in Ottakring 2001

    Robert Stachel hält eine Mausefalle, in der eine Plastikgabel steckt, und ein Plastikmesser, und steht dabei vor dem Bild „HOW WOULD WILDER DO IT?“ (Stickerei, 1996 von Stefanie Friedbacher nach einer Idee von Robert Stachel), im Ausstellungsraum Bersta bei „Soho in Ottakring„, 2001. (Foto: Elffriede)

  • Plädoyer für das Letscherte

    zur einleitung: letschert kommt von „latschen“ und wird bei duden (1990) mit „schlapp, matt, kraftlos, fade“ übersetzt, was in der gastronomie nicht uneingeschränkt gültigkeit hat.in zusammenarbeit von maschek und jg AT monochrom (bezeichnenderweise „das ende der nahrungskette“) entstand der vorschlag, die letschertheit von lebensmitteln mit der maßeinheit LÉTSCH zu messen, auf einer oben und unten geschlossenen skala. 0 letsch = knäckebrot, frisch bei ikea gekauft.5 letsch ~ wurstsemmerl mit gurkerl, ca. 3 tage im schulranzen belassen.10 letsch = nass gewordene soletti. der physiker findet vielleicht noch eine variante, das ganze genauer zu machen, also etwa: ein letsch ist die letschertheit,…

  • Grenzfurthner & Stachel

    GRENZFURTHNER & STACHEL™ ist eine eingetragene Männerfreundschaft so wie MUCKENSTRUNZ & BAMSCHABL, nur ist Grenzfurthner größer als Muckenstrunz und Stachel ist kleiner als Bamschabl. Sie machen Sachen. das VerortungsDJing „Motördiskurs“ zett-Be in der Wiener Bar Modern Rhiz. „Berhizelung“ sagt Grenzfurthner posthum dazu, und für diese Art von Schöpfungen liebt ihn Stachel genausosehr wie dafür, daß er den Ausdruck „Sager“ niemals unironisch verwenden würde, einen Abend für 2 Komödianten in „der Netbase“(Anm. 2018: leider nicht mehr online) Politisch sind GRENZFURTHNER & STACHEL™ wohl leicht zu durchschauen, und einen Zieher machen sie sowieso mit fast jedem, wenn gute Pressefotos dabei herausschauen. Wer wen überleben wird, steht…

  • Autoretro – Robert Stolz Siedlung

    1980 übersiedeln wir und ich erhalte einen neuen Spielplatz. Ich tausche den Hof in der Wohnhausanlage  „Robert Stolz“ gegen eine herrliche Gestätte nahe des neubezogenen elterlichen Eigenhauses. Doch der unüberschaubare Abenteuerspielplatz muss bald einem Einkaufszentrum mit Parkgarage weichen. Daraufhin werde ich sauer und entdecke die Kapitalismuskritik. PS aus dem Jahr 2018: Die oben erwähnte Siedlung war vor kurzem Covermotiv eines  „Schauplatz“ im ORF zum Thema „Leben am Minimum“.

  • Autoretro – Elvis 1977

    An meinem (dritter von rechts) fünften Geburtstag stirbt Elvis Presley. Ich erfahre davon jedoch erst in den 90er Jahren. Und denke noch Mitte der 80er, als in Wien das Musical „Elvis“ mit Hansi Dujmic in der Hauptrolle angekündigt wird, da käme der echte Presley aus den USA.