Schlagwort: Wien
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Modern Stalking
erschienen 2014 als Vorwort zum Buch „Modern Stalking“ von Michael Dufek. (erschienen im Holzbaum Verlag) Was bedeutet der Name? Kann man davon leben? Und wie kommt man auf so etwas? Die drei immergleichen Fragen des Redakteurs an den jungen Künstler. Michael Dufek verdient es, diese Themen gleich im Vorwort beantwortet zu kriegen. Also: Die Marke Dufitoon ist – unschwer nachvollziehbar – eine Zusammensetzung aus dem Nachnamen und dem Produkt des Künstlers. Die Marke ist gut, denn sie wächst mit. Sie passt zu dem, was Dufek jetzt – beim Steilwandanstieg seiner Karriere – macht, und sie passt auch, falls Dufek aus seiner Kunst…
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all the drug addicts
Gerade am Nebentisch, zwei junge Frauen zu einem etwas verlorenen gleichaltrigen Touristen: „You go to Donaukanal, it’s a really cool place where all the drug addicts meet.“ (Hach, die gute alte Großstadtangeberei der neu eingetroffenen Wiener Studenten.)
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Robert Kurzman
Im Wienerischen ist dieser Name zurück drehbar: Robert Kurzman <=> Nam zruk trebor.
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„MEGAPOLIS 2000 Plus – a Game by Robert Stachel“
Textbeitrag aus dem Jahr 2007 für Sigrid Rosenbergers und Martin Wassermairs Buch „Generation Sexkoffer: Jugend in den 80er Jahren zwischen politischem Klimawandel, Freizeit-Industrie und Popkultur“ (erschienen im Löcker Verlag) Wir Kinder der 80er Jahre sind die letzte Generation, die noch mit mehrheitlich analogen Medien aufgewachsen ist. Schallplatten aus schwarzem Plastik waren in den 80ern der gängige Tonträger für Musik, und die hat man noch nicht kopiert, sondern auf magnetische Tonbänder überspielt. Niemand hat darunter gelitten, dass das genauso lange gedauert hat wie die Lieder eben lang sind, das Wort Echtzeit war daher auch noch genauso wenig gebräuchlich wie das Wort Achtfachspeed. Das Fernsehen…
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Programmplanung im Community Radio
Diplomarbeit. Universität Wien, März 2005.(PDF auf Anfrage) Zusammenfassung (Abstract) Wie können Community Radios heute – in einer veränderten und komplexer gewordenen Medienlandschaft – ihre Programme gestalten? Wie weit können und dürfen sie das im Rahmen der äußeren und inneren Beschränkungen? Der freie Zugang für engagierte (aber unbezahlte) Radiomacher bleibt ein wesentliches Paradigma von Community Radio, gleichzeitig soll das Programm insgesamt ein Gesicht haben, Schwerpunkte setzen und möglichst hohe Qualität im Sinne der vielen verschiedenen Zielgruppen bieten. Gefordert sind Konzepte, die nicht bloß im Organisieren und Verwalten von Sendezeit bestehen, sondern das Programm aktiv gestalten. Die Arbeit stellt auf Basis mehrerer…
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Die schönsten Helvetismen
Wenn Schweizer miteinander deutsch sprechen, so sprechen sie üblicherweise schweizerdeutsch. Wenn Schweizer mit des Deutschen mächtigen Nichtschweizern sprechen, so sprechen sie hochdeutsch. Was viele Schweizer jedoch nicht wissen, ist, dass einige der Wörter, die für sie perfekt hochdeutsch sind, außerhalb der eigenen Landesgrenzen trotzdem für Verwunderung sorgen und zur Verständigung mit Dritten nur beschränkt dienlich sind. (Auch Österreicher unterliegen mitunter diesem Irrtum: zum Beispiel ist die Allzweckphrase „das geht sich nicht aus“ in Deutschland und der Schweiz weder dazu geeignet Termine abzusagen noch einen Geldmangel auszudrücken.) Etablieren wir also die 10 schönsten Helvetismen auch in Deutschland, Österreich und Luxemburg.…
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Ich brauche mehr Details.
(geschrieben 2003 für den FM4 Weblog von Johannes Grenzfurthner) Wiederannäherung an eine westdeutsche Filmkomödie der 80er Jahre. „Didi – Der Doppelgänger“ kam 1984 ins Kino. Der Film lief im Zentral Kino in Wiener Neustadt, einem ehemaligen Theater mit sehr schönem Zuschauerraum, in dem es sogar Logen und eine Galerie gab. Auch hatte es für die 80er Jahre – also noch vor Erfindung der Vorstadtplex-Kinos – ein angenehm großes Foyer. Es war abgefuckt und roch etwas ältlich, aber es war gemütlicher als die Mitbewerber Theater- und Forum-Kino. In den 80ern waren uns 12jährigen alle Ablenkungsmöglichkeiten während des Wartens auf den Saaleinlass…
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Fernsehen muss nichtfunktionieren dürfen
Beitrag für dem Schwerpunkt „TVTV“ im „Versorger“, der Zeitung der Linzer Stadtwerkstatt Fernsehen muss nichtfunktionieren dürfen In Wien soll in rund einem Jahr ein Offener Fernsehkanal senden. Vor mehr als 2 Jahren haben die Grünen im Wiener Gemeinderat die Absicht kundgetan, im Rahmen eines ausserkoalitionären Abkommens mit der SPÖ einen Offenen Fernsehkanal ermöglichen zu wollen. 2002 entstand eine Machbarkeitsstudie (unter Beteiligung des Autors), jetzt (Oktober 03) wurden konkrete Pläne zur Umsetzung und Finanzierung bekannt gegeben. Mit einer runden Million Euro pro Jahr wird das Projekt zu fast 100% von der Stadt gefördert, als Träger soll ein Verein aus „renommierten Persönlichkeiten…
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Plädoyer für das Letscherte
zur einleitung: letschert kommt von „latschen“ und wird bei duden (1990) mit „schlapp, matt, kraftlos, fade“ übersetzt, was in der gastronomie nicht uneingeschränkt gültigkeit hat.in zusammenarbeit von maschek und jg AT monochrom (bezeichnenderweise „das ende der nahrungskette“) entstand der vorschlag, die letschertheit von lebensmitteln mit der maßeinheit LÉTSCH zu messen, auf einer oben und unten geschlossenen skala. 0 letsch = knäckebrot, frisch bei ikea gekauft.5 letsch ~ wurstsemmerl mit gurkerl, ca. 3 tage im schulranzen belassen.10 letsch = nass gewordene soletti. der physiker findet vielleicht noch eine variante, das ganze genauer zu machen, also etwa: ein letsch ist die letschertheit,…